Besuch der Gedenkstätte Ahlem

Am 9. November 2015 besuchten die Klassen 10a und 10c die Gedenkstätte in Ahlem, denn genau in der Nacht vom  9. auf den 10. November 1938 war die Progromnacht, in der damals jüdische Geschäfte, Häuser und Wohnungen überfallen und zerstört wurden und Synagogen in Brand gesetzt wurden. Zudem wurden viele Juden ermodet oder extrem verprügelt.
Bei der Gedenkstätte in Ahlem handelt es sich um eine frühere jüdische Gartenbauschule, die 1893 gegründet wurde, wobei sie 1941 von den Nazis zu einer Sammelstelle für Deportationen umgebaut wurde. Die Juden kamen also dahin und wurden dann weiter zum Bahnhof Fischerhof in Linden gebracht, von wo sie dann in Ghettos oder Konzentrationslager deportiert wurden.
1943 wurde sie dann als ‚‘Polizei-Ersatzgefängnis‘‘ genutzt, wo Zwangsarbeiter misshandelt und
später sogar ermordet wurden. Die Gedenkstätte soll als Erinnerung an die ehemalige israelitische Gartenbauschule in Ahlem und an das tragische Schicksal erinnern, das dort stattgefunden hat.
Sie ist sehr modern gestaltet (z.B. durch Tablets oder durch die neue, moderne Gestaltung) und sehr lehrreich, vor allem weil es Zeugeninterviews und Kurzfilme gibt! Außerdem erinnert auch das Außengelände noch mal an vor allem alle dort ermodete bzw. deportierten Leute, da es dort eine lange Wand mit Steinen gibt, wo jeweils der Name und das Geurtsdatum aller, deportiert wurden oder ermodet wurden draufsteht! Ein weiteres Denkmal sind Steine, welche genau da ausgelegt sind, wo früher die Laubhütte war, in der die Menschen erhängt wurde.
Die Klassen bekamen jeweils einen Pädagogen, welcher ihnen die ganze Ausstellung einmal vorgestellt hat. Hinterher wurden kleine
Gruppen gebildet, Präsentationen vorbereitet und vorgestellt. Nebenbei wurden auch viele realtiv neue inhalte vermittelt, wie zum Beispiel die Judengesetzte. Ein Zeitstrahl mit den wichtigsten Ereignissen wurde ebenfalls von den Schülern mit Hilfe des Pädagogen erstellt.
Da unsere Schule seit diesem Jahr eine Kooperation mit dieser Gedenkstätte hat, werden nun in Zukunft alle zehnten Klassen in die Gedenkstätte fahren und dieses (oder ein ähnliches) Programm machen.
sion, die vor allem der Vertiefung des Zweiten Weltkriegs und dem, was davor geschah, diente. Durch die Zeugeninterviews konnte man das alles, was damals stattgefunden hat, noch mal von einer ganze anderen Seite wahrnehmen. Es ist echt nur zu empfehlen.

(da)

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